Traumsymbole entsprechen meist einer Kategorie. So gehören Fahrrad, Auto, Bus, Schiff und Flugzeug zu der Kategorie der Transportmittel. Nach und nach werde ich in diesem Blog solche Kategorien erschließen. Angefangen habe ich mit:
Traumsymbole die nicht im Traumdeutungslexikon stehen
Um Traumsymbole zu deuten frage ich mich erst selber, was ich denke die elementarste Eigenschaft des Traumsymbols ist, bevor ich mich von Traumdeutungslexika beeinflussen lasse.
Fällt mir im Traum z.B. meine Kleidung besonders auf, weil sie ganz anders war als sie normalerweise ist, unternehme ich ein kleines Brainstorming und frage mich, was die elemtarste Eigenschaft von Kleidung ist? Mit Kleidung bedecke ich meine Nacktheit und schütze mich vor äußeren Einflüssen. Nacktsein ist eine Entblössung. Nackt da zu stehen zeigt Schutzlosigkeit und Eigenoffenbarung zugleich. Über Kleidung erfahre ich aber auch sehr viel über eine Person. Kleidung kann Statementes, Meinungen und die soziale Lage wiedergeben. Wir können mit Kleidung kommunizieren zu wem wir uns zugehörig fühlen.
Nachdem ich mir solche Grundsätzlichkeiten klargemacht habe, kombiniere ich sie mit meinen Traumeindrücken. Habe ich im Traum z.B. einen langen und sehr alten Mantel getragen, könnte ich mich fragen: Brauche ich den alten Schutz, den mir der Mantel gab noch oder sollte ich mir nicht besser einen neuen Eigenschutz für die im Traum angespielte Situation zulegen? Im Traum war ich nach der Kleidung gemessen eine Person in einer nicht so guten sozialen Lage. Kann ich da Übereinstimmungen in meinem Tagleben finden? Wünsche ich mir eine bessere soziale Lage, als jetzt? usw.