Ob wir uns erinnern oder nicht: Wir träumen jede Nacht. Träume erinnere ich meist leichter in besonders positiven oder negativen Phasen meines Lebens oder einfach in neuen Situationen. Für meine Traumerinnerung tue ich drei Dinge:
Drei Schritte zur Traumerinnerung
1. Nehme ich mir vor meinen Traum erinnern zu wollen.
2. Gehe ich den Traum am Morgen mehrmals durch. Mir hilft es sehr, wenn ich dabei meine Schlafposition beibehalte und mich nicht bewege. Bewegung kann das Kurzzeitgedächtnis überschreiben. Aber auch die Schlafposition hat einen Einfluss auf das, was wir träumen: Ein Freund hat mir berichtet, dass er im Falle eines Alptraums sich einfach wendet, um den Alptraum nicht weiterzuträumen.
3. Schreibe ich meine Träume in ein Tagebuch. Am leichtesten und zeiteffektivsten ist es, wenn ich mir den Traum gleich nach dem Aufstehen in Stichworten aufschreibe. Beim Schreiben kommen mir fast immer zusätzliche Erinnerungen und der Vorsatz des Aufschreibens verfestigt den Willen den Traum zu erinnern.
Was noch hilft Träume zu erinnern
Größte Hilfe für meine Traumerinnerung ist aber die Gefühle des Traums nochmal nachzuempfinden!
Wenn ich mich direkt nach dem Aufstehen mal nicht an einen Traum erinnert habe, ist für mich die Dusche der beste Ort. Meist bin ich in der Dusche so entspannt, dass viele Traumbilder wieder vor meinem inneren Auge erscheinen.
Meine Erfahrung:
Was wichtig in der Botschaft ist, wird immer erinnert. Verloren geht nichts…