Was sind Träume?

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Träume sind Gefühle in Bildern

Während unseres Taglebens dominieren unsere Gedanken unser Tagesgeschehen. Im Traum ist es andersherum: Unsere Gefühle sind im Traum dominant. Vereinfacht gesagt sind Träume die Darstellung unserer Gefühle in Bildern.

Träume sind Räume zum Lernen

Es ist möglich im Traum Fähigkeiten zu lernen und es ist möglich die im Traum gelernten Fähigkeiten ins Tagleben zu übernehmen. Zum Beispiel lerne ich von Mal zu Mal besser, wie ich mich im Traum in die Lüfte erheben kann – vorausgesetzt, dass ich im Traum bewusst genug bin! Die Fähigkeit des Fliegens im Traum entspricht der Fähigkeit mich frei und unabhängig im Tagleben zu fühlen. Wer sich wirklich frei und unabhängig fühlt, sollte es leicht haben im Traum fliegen zu können.

Sind Träume Botschaften an uns?

Können Träume Glück, Unglück oder die Zukunft voraussagen oder geben Träume Handlungsanweisungen an uns?

Im Traum gibt es genausowenig HokusPokus, wie im Tagleben! Aus meiner Sicht können Träume nicht die Zukunft voraussagen – dennoch habe ich schon Träume erlebt in denen ich eine konkrete Vorahnung bekommen habe, was vielleicht passieren wird. So ein Ahnung im Traum ist aber nicht so verschieden von möglichen Gedanken im Wachleben! Letztendlich führen wir unser Leben in der Nacht weiter und beschäftigen uns genauso mit den kleinen und großen Dingen des gegenwärtigen Alltags. Am Tag sind meine Ahnungen auf einer rationaleren Ebene, z.B. hat sich am Anfang meiner Karriere folgendes abgespielt:

Kopf/Wachleben: Es wird einen Neuzugang mit einem höheren Status als ich in der Firma geben, der mit Aufgaben betraut gemacht werden soll, die bislang mein Projektfeld waren. An dem Thema/Projekt arbeitete ich in meiner Abteilung bislang alleine. Die Veränderung macht meine Position in der Fima unsicherer, dennoch bin ich der Ansicht gute Arbeit zu leisten, so dass ich nicht annehme, dass ich bald meinen Job los sein werde.

Im Traum noch bevor der neue Mitarbeiter in die Firma kam und ohne, dass ich direkt informiert worden war: Ich richte in der Firma die Computer für neue Arbeitsplätze ein (dieses Symbol übersetze ich als mein Projekt, das gefühlt die Firma deutlich voranbringen kann). Auf meinen Arbeitsplatz richte ich den Computer für einen neuen Mitarbeiter ein. Mein Chef sagt mir, dass ich mir keine Sorgen machen soll (weil ich nun nicht mehr an meinen Platz arbeiten werde): Ich darf mir eine Projektgruppe zusammenstellen.

Meine Gedanken am Tag und meine Traumbilder spiegeln sich. Mein Traum war tendenziell früher und geht noch ein Schritt weiter als meine Gedanken. Der Traum war ging, weiter als meine Gedanken, weil im Traum mir die Möglichkeit eröffnet worden ist eine eigene Projektgruppe zu haben (weil ich nur eine Assistenzstelle hatte, würde ich sie im Wachleben offiziell nicht leiten!). Im Traum bezog sich die Projektgruppe nicht auf mein tatsächliches Projekt auf der Arbeit. Jetzt sehe ich dies aber im Zusammenhang. Dennoch sehe ich den Traum nicht als Hellseher-Traum, sondern als Darstellung meiner Ist-Situation auf der Arbeit plus den kreativen Umgang mit meinen aktuellen Herausforderungen auf der Arbeit. Im Traum habe ich eine Möglichkeit, die ich mir zutraue und ergreifen könnte gesehen und gefühlt.

Abenteuer Traum

Träume denke ich gerne als ein zweites Leben, das wir in einer anderen Welt führen (korrekter finde ich aber die Formulierung: Weiterführung des Lebens). In der Welt der Träume gibt es andere Gesetze, wir haben augenscheinlich andere Fähigkeiten und wir werden oft mit einem Anteil unseres Wesens konfrontiert, dass uns bislang unbekannt war. Träume sind kleine Abenteuer, die uns verändern und reifen lassen.

Schreibt mir doch als Kommentar, was Ihr meint, Träume sind!

One Response to Was sind Träume?

  1. heilpraktiker says:

    Unser Gehirn ist grundsätzlich evolutionär ausgerichtet und funktioniert noch immer wie anno dazumal, da Menschen das gesprochene und geschriebene Wort noch nicht kannten und jeder Impuls in Bildern im Gehirn erschien – dies ist auch heute noch so. Klassisch: Wenn ich sage:’Denke NICHT an ein rotes Krokodil, haben wir Menschen logischwerweise ein rotes Krokodil im Kopf!’ Im Halb- Unbewussten Raum des Traumes verarbeiten wir aktuelle und vergangene Geschehnisse – im Traum vermischen sich die Zeitebenen und wir sind wirklich frei, sämtliche nur denkbare Konstrukte zu erschaffen. Ergo: Träume Dich frei!

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